Erdbeeren

Entgegen ihrem Namen zählt die Erdbeere aus botanischer Sicht nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelnussfrüchten.

Erdbeeren sind pflückreif und genießbar, wenn mindestens zwei Drittel der Fruchtoberfläche rot gefärbt sind. Ihr voller Geschmack entwickelt sich jedoch nur, wenn sie ausgereift gepflückt werden, denn zu einer Nachreife kommt es bei Erdbeeren nicht mehr. Besonders gut zur Geltung kommt der Geschmack der Erdbeeren, wenn die Frucht vor dem Verzehr mit ein wenig Balsamico-Essig benetzt wird.

Erdbeeren haben mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen. Nur 150 g Erdbeeren decken den Tagesbedarf an Vitamin C.
Außerdem sind Erdbeeren reich an den Vitaminen A und B. Diese stärken die Abwehrkräfte. Die Vitamine C und B sowie das enthaltene Magnesium unterstützen Herz und Kreislauf; Folsäure und Eisen in der Erdbeere fördern die Durchblutung.

Die roten Früchte enthalten in Spuren Salicylsäure, die mit dem Arzneimittel Aspirin verwandt ist. Somit können sich die süßen Roten positiv auf leichte Kopfschmerzen auswirken.

Erdbeeren können auch bei leichtem Fieber helfen. Frieren sie deshalb in der Erdbeersaison Erdbeeren in kleinen Portionen ein. Aufgetaute und leicht erwärmte Früchte können dann besonders kleinen Kranken eine Hilfe sein.

Viele Zahnärzte schätzen Erdbeeren, weil der Gerbstoff der Frucht das Zahnfleisch festigen kann und dem Zahnfleischschwund vorbeugen soll.

Nach soviel Gutem auch noch eine kleine Warnung: Trinken Sie nicht zu viel, während Sie Erdbeeren naschen, den das kann auch schon mal zu leichten Blähungen führen.


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